Tipps für ein kindersicheres Auto

Ein getesteter Kindersitz, keine zu hohen Geschwindigkeiten und ein Aufkleber auf der Heckscheibe: Eltern machen das eigene Auto so kindersicher wie nur möglich.

Für einige Menschen ist Autofahren das natürlichste der Welt, für andere ein Kräfte und Nerven zerrender Akt. Unbestreitbar ist dagegen, wie praktisch ein eigenes Auto ist, wenn bei der Familie Nachwuchs ansteht. Taschen mit Windeln, Fläschchen, Wechselkleidung und Spielzeug sind bei einem Familienauto flink im Kofferraum verstaut. Zudem ersparen es sich die Mütter und Väter, schwere Kinderwagen in Busse, Bahnen und damit lange Treppen hoch oder hinab zu hieven. Das eigene Auto bietet Unabhängigkeit und einen geschützten Raum mit dem eigenen Kind.

Haus und Auto: allumfassende Kindersicherung

Eltern wissen aber auch über die erhöhte Unfallgefahr Bescheid. Daher möchten sie das eigene Fahrzeug so sicher wie nur möglich für den eigenen Sprössling machen. Das Phänomen, alles kindersicherer machen zu wollen, ist nicht neu und kann gerade bei Männern verstärkt auftreten. Da sie nicht die biologische Komponente der Schwangerschaft mit dem eigenen Körper durchleben, bereiten sie sich auf den Neuankömmling mit Enthusiasmus im "Nestbau" vor. Steckdosen werden mit Kindersicherungen versehen, der Herd vor neugierigen Fingern geschützt und das Auto durchgecheckt. Das Auto frühzeitig auf Mängel zu überprüfen, ist auch für schwangere Frauen nicht unerheblich.

Die technischen Komponenten: Reifen und Co.

Das Auto ist etwas älter, der TÜV noch nicht abgelaufen und es fährt von A nach B. Diese Anforderungen reichen meist so lang aus, bis sich Mütter und Väter intensiver mit der Frage nach der Sicherheit auseinandersetzen. Schwangere Frauen sind schneller besorgt um ihr ungeborenes Kind und ist der Nachwuchs erst mal auf der Welt, möchte man ihn geschützt wissen. Daher werden die technischen Komponenten des Autos auf Herz und Nieren getestet. Die Bremsen sollten überprüft werden, ebenso wie die Reifen und Stoßdämpfer. Die beiden Letzteren können, wenn sie verschleißt sind, eine hohe Gefahr für eine Schwangere und das Kind bergen. Abgefahrene Reifen verlängern den Bremsweg und können leichter platzen. In Verbindung mit kaputten oder abgenutzten Stoßdämpfern, steigt das Risiko doppelt so stark. Falsche Stoßdämpfer am Auto belasten die Reifen und sie nutzen 25% stärker ab. Auch die Federwirkung wird vermindert, was sich auf den belasteten Rücken einer Schwangeren oder die wenig stabile Wirbelsäule eines Kindes fatal auswirken kann. Um die Unfallgefahr zu vermeiden, ist es daher nicht verkehrt, Stoßdämpfer und Reifen gründlich zu prüfen und gegeben falls neue Reifen von Reifenexperten wie Tirendo zu bestellen.

Kindersitze und Zubehör

Dass Kindersitze an die jeweilige Größe und das Alter der Kinder angepasst sind, vermindert die Schäden bei einem Unfall ungemein. Welchen Ansprüchen ein Kindersitz gerecht werden sollte, können Sie hier nachlesen. Sind alle Sicherheitslücken geschlossen, fahren Eltern auch ruhiger und entspannter. Sie können dadurch leichter mit Stresssituationen umgehen und vermeiden Unfälle automatisch.

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