Staub und Schimmel

Kinder sind aufgrund ihrer zarten Haut besonders anfällig für schädliche Stoffe aus der Luft oder auf Oberflächen. Sind Kinder über einen längeren Zeitraum zu viel Staub, Schimmelsporen oder Schadstoffen ausgesetzt, werden sie anfälliger gegenüber Infektionen oder entwickeln sogar Allergien. Deshalb sollte man bei der Kinderzimmereinrichtung unbedingt darauf achten, Hausstaub, Schimmel und Schadstoffe in Grenzen bzw. komplett fern zu halten. Das beinhaltet sowohl eine gründliche Reinigung als auch die Verwendung der richtigen Materialien.

Hausstaub, Schimmel und Schadstoffe im Kinderzimmer

Gegen Hausstaub: Parkett statt Teppichboden

Schon zuviel Hausstaub an sich reizt die Atemwege, allerdings haftet sich an den Staub zusätzlich der Milbenkot, der für die sogenannte Hausstauballergie der Auslöser ist. Milben leben vor allem auf Textilien und ernähren sich dort von Hautschuppen. Der Kot haftet sich an Hausstaub und trocknet in der warmen Heizungsluft des Winters aus, zerbröselt und wird dadurch vermehrt eingeatmet.

Kinder spielen gerne auf dem Fußboden. Dennoch sollte man weder im Kinderzimmer noch in irgendeinem anderen Schlafraum einen Teppichboden verlegen. Parkett oder Laminat sind hier die besseren Alternativen. Es lässt sich leichter pflegen und durch feuchtes Wischen kann der Staub komplett entfernt werden. Zum Spielen kann man dann Spielteppiche auslegen, die sich gut reinigen lassen. Das lässt sich auch gleich mit einer Aufräumaktion im Kinderzimmer verbinden.

Gegen Schimmel: Putzfarbe statt Tapeten

Hinter Tapeten bildet sich oft ein ideales Milieu für Schimmelpilze. Bis sie auf der Tapetenoberfläche erscheinen und der Befall entdeckt wird, haben sich die Sporen schon längst über die Luft verbreitet und die Atemwege belastet. Deshalb sollte man lieber zu einem mineralischen Putz greifen, der sich anschließend in den Lieblingsfarben streichen oder bemalen lässt. Hierauf kann sich kein Schimmelmilieu bilden.

Gegen Schadstoffbelastung: Bei Möbel und Farben darauf achten

Worauf oft nicht geachtet wird, ist die Schadstoffbelastung, die vom Mobiliar ausgehen kann. Gerade in Kinderzimmern sollten die Möbel nicht aus Materialien bestehen oder mit Farben oder Klebern behandelt sein, die schädliche Ausdünstungen abgeben. Diese können die Atemwege stark reizen. Auf Farben gibt es oft schon den Hinweis, dass sie unbedenklich sind. Vor dem Streichen sollte man jedoch einen Geruchstest machen. Riecht eine Farbe oder ein Möbelstück unangenehm, sollte man es sofort ersetzen und nicht "abwarten, bis sich das gegeben hat". Am besten eignen sich Massivholzmöbel, diese halten auch am längsten.

Diese Tipps gelten natürlich gilt auch für die übrige Wohnumgebung. Man findet z.B. den richtigen Bodenbelag, unbedenkliche Farben und Möbel in Hamburg und Schleswig-Holstein in den Einrichtungshäusern von Knutzen (Mehr unter www.knutzen.de).

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